Die Ursachen des Klimawandels

Ist der Klimawandel nun menschengemacht oder natprlich?

Den menschen-verursachten Anteil am Klimawandel bezeichnet man auch als anthropogenen Klimawandel. Zur Umweltverschmutzung hinzu kommen einige natürliche Faktoren, die das Klima ebenfalls beeinflussen. In den letzten zehn Jahren war eine gewisse Verlangsamung der Erderhitzung messbar. Für manche Politiker und sogar Wissenschaftler war dies ein willkommenes Anzeichen zur Entwarnung. Tatsächlich aber ist dies absolut kein Grund nicht auch weiterhin an der Reduzierung von Treibhausgasen zu arbeiten. Bei dieser Messung wird übersehen, dass eben die natürlichen Auswirkungen die Klimaschwankungen nach oben oder unten ebenfalls beeinflussen. Man sollte daher die derzeitige Pause lediglich als Schwankung verstehen und keineswegs als Erfolg einer geglückten Klimapolitik.

Ein natürlicher Treibhauseffekt entsteht durch die Einstrahlung der Sonne auf die Erdoberfläche. Dabei werden kurzwellige Strahlen in langwellige Strahlen umgewandelt und von der Erdoberfläche zurück in die Atmosphäre abgestrahlt. Hierbei treffen diese Strahlen aber immer wieder auf undurchdringbare Hindernisse. Zur Vereinfachung kann man sich diese Barriere als Glasdach vorstellen. Die unter das Glasdach auf treffenden Strahlen gelangen nicht zurück ins All sondern werden auf die Erde zurückgestrahlt. Diese Rückstrahlung ist es, die die Erhitzung hervorruft. Daher auch der Name Treibhaus-, oder Glashaus-Effekt. Nun handelt es sich in der Realität natürlich nicht um ein Glasdach. Die Barriere besteht aus Treibgasen wie Methangas, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Methangas und diversen anderen gasförmigen Emissionen.

Alle diese Gase sind auch natürlichen Ursprungs. Nur weil sie in der Natur auch vorkommen sind bedeutet dies aber keineswegs, dass sie nicht umweltschädlich sind. Wir alle kennen die tödlichen Auswirkungen von Vulkanausbrüchen oder Schwefelquellen. Abgesehen von ihrer negativen Wirkung aber ist diese Gasschicht der Atmosphäre ebenso dringende Voraussetzung für das Leben auf der Erde. Das klingt zunächst paradox, ist aber simpel erklärbar: Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre es auf unserer Erde durchschnittlich 18° kälter! Mit anderen Worten: ein Leben auf der Erde wäre nicht möglich. Es ist also das richtige Verhältnis von Treibhausgasen, das das Erdklima ausmacht. Unter natürlichen Bedingungen schaden Schwankungen der Emissionen dem Planeten also nicht.

Es ist die übermässige Verbrennung fossiler Ressourcen wie Öl, Gas und Kohle, die die Treibhausgasschicht um die Erde so dick werden lassen, dass eine Abstrahlung der schädlichen Sonnenstrahlen immer schwieriger wird. Die Folge ist eine überproportional hohe Erwärmung der Erde. Von einer alleinigen natürlichen Ursache kann heute keine Rede mehr sein.

Ist der Klimawandel menschengemacht?